Der Einbrecher
Die Oma hatte sie gebeten, gelegentlich nach der Wohnung zu sehen und dort möglichst auch zu übernachten, während die Großeltern einen längeren Kuraufenthalt in Baden-Baden verbrachten. Und da sie eine gehorsame Enkelin war, tat sie ihr diesen Gefallen.
So wollte sie auch dieses Wochenende dort wohnen. Sie war ziemlich spät angekommen und hatte sich deshalb bald zu Bett begeben, wo sie wegen ihrer Müdigkeit auch schnell eingeschlafen war.
Das Haus befand sich in einer ruhigen Gegend, in einem Villenviertel. Geräusche drangen nach zehn Uhr von draußen kaum noch herein. Wohl deshalb weckte sie der leise Ton, der dann doch mitten in der Nacht ihren Schlaf störte.
Angestrengt lauschte sie in die Dunkelheit. Da, da war wieder was! Jemand war im Haus oder nahe am Haus. Und es waren keine Fußgänger oder Motorfahrzeuge, die diese Geräusche verursachten. Sie richtete ihren Oberkörper auf, um sich noch besser darauf konzentrieren zu können. Und dann war sie sich ziemlich sicher: Es war irgendetwas im Haus. Irgendwer musste in der Wohnung sein. Sollten die Großeltern vorzeitig aus dem Urlaub zurückgekommen sein? Aber die hätten ihr doch etwas gesagt, wenn sie die Kur abgebrochen hätten. Sie hatten doch noch gestern miteinander telefoniert. Oder sollten sie noch jemand anders gebeten haben, gelegentlich in der Wohnung nach dem Rechten zu sehen? Aber das wüsste sie doch auch!
Furcht beschlich sie. Die Geräusche waren auch so, dass man eher vermuten musste, die Person in der Wohnung wollte nicht bemerkt werden.
Langsam erhob sie sich aus dem Bett und schlich sich an die Zimmertür. Sie legte ihr Ohr daran und hatte nun keinen Zweifel mehr: Irgendjemand schlich in der Wohnung herum. Wenn sie auch nicht übermäßig ängstlich war, fühlte sie sich doch sehr unwohl bei der Vorstellung, dass ein Einbrecher sich in der Wohnung zu schaffen machte.
Sie überlegte fieberhaft. Das Telefon war unten in dem Wohnraum. Ihr Handy hatte sie zu Hause liegen lassen; sie wollte ihren Freund darüber erreichen können. Was also tun? Ruhig bleiben und abwarten, bis er das Haus wieder verlässt, in der Hoffnung, er würde sie nicht bemerken? Aber wenn er nun das Haus durchsuchte und in ihr Zimmer kam? Dann war sie ihm ausgeliefert. War es da nicht besser, selbst die Initiative zu ergreifen und sich eine andere Position zu suchen, aus der ihr mehr Fluchtwege offen standen?
Gedacht, getan. Leise drückte sie die Türklinke herunter und öffnete die Tür einen Spalt. Gott sei Dank waren die Türen so gut gepflegt, dass sie sich geräuschlos öffnen ließen. Auf nackten Füßen durchschritt sie die Tür und hielt im Flur wieder inne. Ja, da unten war jemand! Sie stellte sich vor, wie er die Schränke und Kommoden durchsuchte. Die Art der Geräusche ließen so etwas vermuten.
Ganz vorsichtig und geräuschlos setzte sie Fuß vor Fuß und gelangte so an die Treppe, die nach unten führte. Ebenso leise stieg sie Stufe für Stufe die Treppe herunter. Sie war schon auf der Mitte der Treppe, als sie den Lichtstrahl einer Taschenlampe aus dem Wohnzimmer fallen sah, und Sekunden später trat erblickte sie auch die Umrisse des dazu gehörigen Mannes mit der Lampe im Flur. Der hatte die Lage sofort erfasst. Er richtete den Lichtstrahl auf sie und zischte mit drohendem Unterton in der Stimme: „Halt bloß das Maul! Komm her!“
Und dann: „Ist sonst noch jemand im Haus?“ Sie schüttelte den Kopf und stieg die restlichen Treppenstufen herab. Der Einbrecher hatte im Schutz der Blendwirkung seiner Taschenlampe eine Wollmütze mit Augenöffnungen über den Kopf gezogen. Er trat auf sie zu und packte sie am Arm. „Sei ruhig, dann passiert dir nichts.“ Er führte sie zu einem Stuhl im Zimmer und drückte sie auf den Sitz hinunter. Suchend blickte er sich um. Er nahm die Tischdecke vom Tisch, rollte sie etwas auf und band damit ihre Hände hinten mit dem Stuhlrücken zusammen. Sie stöhnte leise auf, als er den Knoten um ihre Handgelenke enger zog. „Stell dich nicht so an!“ war seine Antwort darauf. Sie beschloss, sich ruhig zu verhalten. Schreien würde wahrscheinlich auch nichts nützen. Wer sollte sie um diese Zeit schon hören, und wer weiß, welche Kurzschlussreaktionen sie bei ihm damit auslösen würde.
Er wirkte jetzt ein wenig unschlüssig, als er vor ihr stand und sie anschaute. „Ich dachte, hier wäre niemand, die Alten sind doch verreist. Was hast du hier zu suchen?“ „Ich soll auf das Haus aufpassen.“ „Na, dann pass mal gut auf!“ höhnte er und wandte sich wieder den Schränken zu, um seine Durchsuchung der Wohnung fortzusetzen.
„Wie wäre es, wenn du mir hilfst. Dann bin ich schnell wieder weg und du kannst wieder zu Bett gehen. Denn da kommst du doch her.“ sagte er mit einem Blick auf ihr Nachthemd.
„Was suchen Sie denn?“ fragte sie, ihren ganzen Mut zusammennehmend.
„Tja, was wohl? Irgendwas Wertvolles, nicht zu groß, leicht zu transportieren und möglichst von der Art, dass sein Fehlen nicht sofort bemerkt wird. Das heißt, das ist nun auch egal; du hast mich ja erwischt.“ Seine Stimme klang ganz fröhlich.
„Also, wie ist es?“ Er stellte sich vor sie hin und wartete offenbar auf eine Antwort.
Ihre Angst war verflogen. Er machte nicht den Eindruck, als wollte er ihr etwas antun.
Sie blickten einander an. Sie saß mit ihrem Nachthemd gefesselt auf dem Stuhl, wobei sich der Saum des Nachthemdes über ihre Knie geschoben hatte, so dass der Blick zwischen ihre Schenkel nur davon behindert wurde, dass sie diese jetzt deshalb zusammen presste.
Er war ziemlich groß und wirkte jung, auch seiner Stimme nach. Er schien kräftig zu sein, wie sie ja auch schmerzlich bei der Fesselung erfahren hatte. Sein Blick durch die Augenlöcher seiner Mütze war irgendwie herausfordernd.
Sie senkte ihre Augen: „Das geht doch nicht! Ich soll doch die Wohnung schützen.“
„Du bist hübsch“, sagte er und strich mit seiner Hand über ihre Haare. „Sehr hübsch!“
„Bitte tun Sie mir nichts!“ flehte sie.
„Sei ruhig! Nichts was du nicht willst!“ Seine Stimme ließ sie tatsächlich wieder ruhig werden.
„Hast du einen Freund?“ fragte er.
Sie nickte.
„Und der lässt dich hier allein?“
„Der jobbt heut nacht in einer Kneipe.“
„Tja, dann! Und wie soll es hier weiter gehen?“
„Bitte lassen Sie mich frei! Ich verrate Sie auch nicht.“
„Was kannst du schon verraten? Du kommst doch frei, wenn ich hier fertig bin. Gib mir einen Tipp, wo ich etwas Wertvolles finde. Umso schneller bin ich weg.“
Was sie jetzt tat, konnte sie sich später selbst nicht mehr erklären. Langsam entspannte sie ihre immer noch zusammengepressten Schenkel und spreizte sie leicht, so dass sich das kurze Nachthemd noch ein paar Zentimeter noch oben schob.
Er starrte auf ihre Knie. „Was soll das? Ist das ein Angebot?“ Er kniete vor ihr nieder. Sein Gesicht mit der wollenen Mütze drückte er auf ihre nun zur Hälfte entblößten Oberschenkel und schob mit ihm das Hemd weiter hoch, bis er sein Gesicht gegen ihre Schamhaare drücken konnte. Er rollte seine Mütze zwei Zentimeter hoch und legte seine vollen Lippen frei. Er küsste sie zart auf ihren Venushügel und sie spreizte ihre Beine weiter auseinander, um ihm den Weg frei zu machen zu ihren Schamlippen, die er nun hingebungsvoll mit Küssen bedeckte. Er ließ seine Zunge zwischen ihren Schamlippen spielen, wo sie rasch ihren Kitzler fanden, was sie verzückt aufstöhnen ließ. Einige Minuten dauerte dieses Spiel und die Lust beider steigerte sich spürbar. Schließlich richtete er sich auf und knöpfte seine Hose auf. Er schob den Hosenbund hinunter, so dass sie sehen konnte, wie seine Erregung die Boxershorts zu einem spitzen Zelt aufspannte.
„Willst du?“ fragte er, als er seine Daumen in den Gummizug der Shorts steckte.
„Frage nicht! Du bestimmst doch hier!“ gab sie in nun gar nicht mehr ängstlichem, eher herrisch klingendem Ton zurück. So zog er mit einer raschen Bewegung die Shorts herunter und sein mächtiger Schwanz ragte vor ihr empor. Dann trat er näher an sie heran, sodass seine Eichel fast ihr Gesicht berührte. Er fasste um sie hinter die Stuhllehne und löste den Knoten um ihre Handgelenke. So befreit erhob sie sich vom Stuhl, aber nur, um sich sofort auf den weichen Teppich zu legen. Dort winkelte sie ihre Beine etwas an und schob ihr Nachthemd zu ihren Hüften hinauf. Er ging vor ihr zwischen ihren Beinen auf die Knie und drängte sich gegen sie. Mit der rechten Hand umspannte er seinen Schwanz und dirigierte ihn in sie hinein, seinen frechen Blick fest auf ihre Augen gerichtet.
Sie stöhnte erneut auf, als sie ihn in sich spürte. Es war ein guter Schwanz, der sich dort in ihr gewaltig austobte. Seine Bewegungen waren fest und ruhig, aber entschlossen. Sie umfasste mit beiden Händen seinen Hintern, ihre Fingernägel in sein straffes Fleisch drückend, um seine Bewegungen zu steuern und zu unterstützen. Beide fanden so rasch ihren gemeinsamen Rhythmus und fickten darin bis zu seinem Höhepunkt. Als sie ihn herannahen spürte, übernahm sie das Kommando und verschärfte das Tempo ihrer harmonischen Bewegungen. Und so kam es ihr tatsächlich auch noch, einige Augenblicke später als ihm, aber die Steifheit seines Gliedes reichte noch aus, um die Wände ihrer Scheide zu reizen und sie zum Orgasmus zu bringen. Erst die Zuckungen ihres Unterleibs ließen sein erschlaffendes Glied aus ihr herausrutschen. Ermattet ließ er sich neben sie fallen.
Ihre Erschöpfung Seite an Seite konnten sie nicht lange genießen. Er besann sich auf die Situation und erhob sich dann ziemlich schnell, küsste sie aber noch flüchtig auf die Wange. Er zog seine Hosen hoch und die bis zur Nase verrutschte Wollmütze wieder herunter bis über das Kinn. Und dann sagte er noch zu ihr: „Jetzt hast du doch gut auf das Haus aufgepasst und Schaden von ihm abgewendet.“
Mit diesen Worten verließ er raschen Schrittes das Haus, denen sie noch einige Augenblicke nachlauschte, bevor sie sich erhob und zum Telefonhörer griff. Sie hatte bereits ihre Handynummer eingegeben, als sie sich eines anderen besann, den Hörer wieder auflegte und die Treppe hoch ging zu ihrem Zimmer, wo sie sich ins Bett legte und alsbald einschlief.



