Sommergeschichte
Es war ein schrecklich heißer Sommer. Alle Leute stöhnten. Man vermied es möglichst, das Haus zu verlassen, wenn es nicht unbedingt erforderlich war.
Sie wohnten in einer Neubausiedlung. Die Grundstücke waren wegen der Preise dort ziemlich klein, kaum eines war größer als 500 Quadratmeter.
Meist schlief sie ziemlich lange in den Vormittag hinein. Ihr Mann fuhr morgens ins Büro und war wegen der extremen Witterungsverhältnisse so großzügig, darauf zu verzichten, dass sie morgens aufstand, um ihm das Frühstück zu bereiten und ihm dabei Gesellschaft zu leisten, wie sie das sonst tat.
Sie waren erst vor kurzem hier her gezogen und hatten noch wenig Kontakte zu den Nachbarn. Sie hatten sich zwar bereits flüchtig kennen gelernt; aber eine engere Beziehung war daraus nicht geworden.
Man hatte eben mit sich selbst genug zu tun. Haus und Garten verlangten ihr Recht.
Im Nachbarhaus zur Linken wohnte ein etwa gleichaltriges Ehepaar. Beide waren an sich berufstätig, aber seit einiger Zeit sah sie den Mann des öfteren im Garten, dies auch zu Zeiten, in denen andere Menschen an ihrem Arbeitsplatz weilten.
Er machte sich manchmal im Garten zu schaffen, mähte den Rasen, obwohl es wegen der brütenden Hitze kaum etwas zu mähen gab, oder beschäftigte sich mit den Blumen und Pflanzen, die sich verstreut, vor allem aber an den Grundstücksgrenzen im Garten fanden. Wegen der Hitze war er meist spärlich bekleidet. Er trug oft sehr kurze Jeansshorts, nach ihrer Meinung viel zu kurz und knapp für sein Alter. Immerhin war er kein Teenager mehr; sie schätzte ihn auf Mitte/Ende 20.
Sie ertappte sich dabei, dass sie manchmal nach ihm Ausschau hielt, wenn sie sich im Haus langweilte. Trotz der unbarmherzigen Sonne ging sie jetzt selbst häufiger durch den Garten und blickte dabei manchmal verstohlen auf das Nachbargrundstück hinüber. Wenn sie ihn erblickte, nickte sie ihm kurz zu und beschäftigte sich angelegentlich mit irgend etwas im Garten. Sie meinte dann zu spüren, wie seine Blicke auf ihr ruhten.
So gingen die Tage dahin. Aus den verstohlenen Blicken wurde mit der Zeit ein vertrauteres Zulächeln und eines Tages trat er an die buschige Hecke heran und sagte: „Hallo!“ Sie erwiderte sein Hallo und ging zu ihm.
Er sah nicht schlecht aus, musste sie sich zugeben. Er war sehr schlank, fast ein bisschen mager, aber hatte doch ausgeprägte Brust- und Bauchmuskeln. Seine Shorts waren wirklich unverschämt kurz und hatten kaum Ansätze von Hosenbeinen, die auch noch ziemlich ausgefranst waren. Offenbar hatten er oder seine Frau normale Jeans selbst abgeschnitten. So wurde ihr Blick auf die beachtliche Beule gelenkt, die den Ansatz der Hosenbeine deutlich abstehen ließ. Eigentlich unverschämt, wie der hier herumläuft und sich ihr präsentiert. Aber sie musste zugeben, der Kerl hatte was, was sie anmachte. Und das hing mit seiner Hose zusammen. Also, es war schon das, was in seiner Hose hing und offenbar Ausmaße hatte, die ihre Neugier weckten.
Mit ihrem Mann lief es normalerweise auch ganz gut; er bestieg sie mehrmals wöchentlich und bereitete ihr dabei viel Freude. Aber in diesen Wochen der Hitze hatte er seine sexuellen Aktivitäten deutlich reduziert. Und wenn sie mal die Initiative ergriff, bekam sie manchmal zu hören, dass ihm wegen der Hitze alles zu viel würde, die Arbeit, der Straßenverkehr mit Saunatemperaturen im Auto. So ließ sie ihn in Ruhe und hofft auf bessere Zeiten im Herbst, wo er sie dann hoffentlich wieder rannehmen würde.
Es war wohl auch ein bisschen dieser sexuelle Entzug, der sie geneigter machte, den Kontakt über die Hecke nicht abzubrechen, sondern auf seine Frage; ob sie Lust auf eine Tasse Kaffee habe, er mache sich gerade eine, mit ja zu antworten.
Sie zwängte sich durch die Hecke und folgte ihm durch die offene Terrassentür in die Wohnung. Sie wirkte ziemlich unaufgeräumt, was er sie zu entschuldigen bat. Während er den Kaffee zubereitete, erzählte er ihr von sich. Und so wusste sie nach wenigen Minuten, dass er in einer New-Economy-Firma gearbeitet hatte, die von einem Großen der Branche übernommen worden war, wodurch er sein Job verloren, aber eine sehr hohe Abfindung erhalten hatte, was es ihm ermöglichte, ein Sabbatical einzulegen, in dem er neue Kraft für neue Aktivitäten schöpfen wollte: „Vielleicht, um mich selbständig zu machen, wer weiß! In der neuen Zeit des Internets kann man so Vieles machen! Wenn nur die Zeit reichte, alle Ideen zu verwirklichen, die ich im Kopf habe!“ Mit diesen Worten kehrte er mit einer Kanne Kaffee aus der Küche zurück. Sie hatten sich durch die offenen Türen ziemlich lautstark unterhalten.
Aha, dachte sie, so einer ist das! Dann wird er für Sex wahrscheinlich weder Zeit noch Lust haben.
Er hatte die Kanne auf ein Stövchen gestellt, nachdem er die Wachskerze darin angezündet hatte. Sie saß auf dem Sofa vor dem Tisch mit dem Kaffee. Er hatte sich ihr gegenüber in den Sessel fallen lassen und blickte sie an: „Jetzt habe ich doch tatsächlich die Tassen vergessen!“ Doch statt wiederaufzustehen und die Tassen zu holen, ließ er sich aus dem Sessel herausgleiten und kniete so vor ihr. Er legte seine schmalen, nervigen Hände auf ihr Knie und ließ keine Blick von ihr. Als er keinen Widerstand spürte, drückte er ihr Knie sanft auseinander und rutschte auf den Knien noch näher an sie heran. Er presste sein Gesicht zwischen ihre Oberschenkel und drückte seine Nase gegen ihren Schritt. Sie stöhnte leise.
Abrupt hörte er auf und richtete sich auf.
„Zieh das aus!“ Mit dem Kopf wies er auf ihren Unterleib. Er knöpfte seine Hose auf und schob sie herunter. Darunter trug er nichts. Die Beule hatte nicht getäuscht. Was er jetzt entblößte, konnte sich wirklich sehen lassen! So einen hatte sie noch nicht gesehen. Schwer und blutvoll hing er halb vor, halb zwischen seinen Oberschenkeln und erreicht die Länge eines guten Drittel davon.
Sie schaltete nun ihre Gedanken ab und tat, wie ihr von ihm geheißen. Sie hob auf dem Sofa ihren Unterleib etwas an, um ihre Baumwollhosen zusammen mit den Slip herunter zu ziehen. Dann ließ sie ihren Oberkörper zurückfallen gegen die Sofalehne und spreizte ihre Schenkel. Er fiel wieder vor ihr nieder und barg sein Gesicht an ihrer Vulva, wobei er mit seiner Zunge zwischen ihren Schamlippen spielte. Dabei nahm er seinen Schwanz in die Hand und bewegte die Vorhaut heftig hin und her. Der reagierte auch prompt und versteifte sich zusehends. Als er waagrecht von seinem Bauch abstand, ließ er einen Moment von ihr ab, richtete seinen Oberkörper auf und schob sich auf den Knien so nahe an sie heran, dass seine vorhautentblößte Eichel gegen ihre Schamlippen stieß. Gelenkt von seiner rechten Hand drang er nun in ihre Scheide ein und stieß heftig zu. Ob ihr Stöhnen auch ein bisschen Schmerz ausdrückte oder reine Lust, wussten beide nicht zu sagen. Dass er ihr so willkommen war, ließ sie ihn deutlich spüren, indem sie seinen Unterleib umfasste und ihre Hände in seine Hinternteile presste. Während er seine Lenden rhythmisch vor- und zurückbewegte, legte er seine Hände auf ihre Bluse, die er nun aufknöpfte, um ihre Brüste zu erforschen. Da sie keinen Büstenhalter trug, war er sofort am Ziel. Sie hatte wirklich schöne Brüste. Sie ärgerte sich ein wenig darüber, dass diese Schönheit so nicht zur Geltung kommen konnte, weil ihr Oberkörper fast flach auf dem Sofa lag. Er umschloss ihre Brüste mit beiden Händen und massierte sie leicht. Ihr Wohlgefallen an die Behandlung drückt sie durch kreisende Bewegungen ihres Oberkörpers aus.
Sie wusste nicht, wie lange diese Vereinigung gedauert hat. An den plötzlich zuckenden Bewegungen seines Schwanzes in ihr spürte sie das Ende nahen. Und richtig; er zog seinen Schwanz jetzt aus ihr heraus und legte ihn auf ihrem dichtes dunkelbraunen Schamhaar ab, wo er sich machtvoll entlud. Fast bis an ihre Brüste reichten die Spritzer, die er nun genüsslich auf ihrem ganzen Leib einschließlich der Brüste bis hin zum Hals verrieb. Dabei lächelten beide beglückt. Fast tat es ihr leid, als er sich dann erhob, nach seiner Hose griff und seine Blöße damit wieder notdürftig bedeckte. Notdürftig, weil die Eichel seines noch nicht ganz abgeschwollenen Glieds jetzt aus dem rechten Hosenbein herausragte.
Sie blieb noch eine Weile so, wie sie war, um das Sperma auf ihrem Körper trocknen zu lassen, bis sie sich fast bedauernd ankleidete und durch den Heckenbusch zurückschlüpfte in ihren Garten. Sie würde sich nicht duschen, sondern sich noch mit den Zeichen seiner Liebe – oder jedenfalls doch Lust – an ihrem Körper vor sich hinträumen und die Begegnung nachempfinden und nachklingen lassen. Ob sie einen Orgasmus gehabt hatte, wusste sie nicht. Aber dass sie ganz tollen Sex genossen hatte, das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Und das Beste daran war, es gab Aussicht auf mehr! Dieser Gedanke versöhnte sie mit dem Leiden an diesem unerträglich heißen Sommer.



