Lovegra - Die Pille für die Frau Kamagra - Potenzmittel gegen erektile Dysfunktion - Sildenafil
Generisches Cialis - Tadalafil Generisches Viagra - Sildenafil Citrate

Sommernacht in Petersburg

Es war ein heißer Sommer. Die Nächte waren schwül und angefüllt mit dem
unaufhörlichen Summen unzähliger blutgieriger Insekten, die den unruhigen
Schläfer peinigten und nicht zur Ruhe kommen ließen. Viele Nächte lag ich
wach und träumte einer verlorenen Liebe nach. Mein Freund hatte mich
verlassen. Ich spürte den Verlust der Nähe, den Verlust der Wärme seiner
glühenden Hände, die meinen sinnlichen und liebeshungrigen Körper
begehrlich erkundeten. Ich vermißte seine Küsse, die meine Haut benetzten und
ihr Kühle schenkten in der Hitze der Nacht. Und doch. War das Feuer unserer  Liebe nicht schon lange vorher erstorben. Verloschen am alltäglichen Leben,
eingegangen an Gleichgültigkeit und Gewohnheit. War wahrhaft beglückende
Sinnenlust nicht immer nur geschaffen für den kurzen Augenblick? Romeo und
Julia, Cäsar und Kleopatra oder Tristan und Isolde. Augenblick des höchsten
Glückes, des Erfahrens bewußter Körperlichkeit und strahlender Orgasmus der
Sinne. Niemals wurde dies auf Dauer geschenkt. Liebe braucht die Ungewißheit,
sie will täglich neu erobert werden und sie stirbt, wenn sie zur Pflichtübung wird.
Und noch stärker empfand ich dies für die körperliche Liebe. Sex war für mich
nie ein Thema nur am Rande, es war immer einer der Mittelpunkte meines
Seins. Und wenn ich mich in der nacht einem Mann hingab, dann gab ich mich
ganz, mit jeder Faser meines Selbst bis zur letzten Wurzel meiner Weiblichkeit.
Ich schenkte ihm das Versinken in seinem Verlangen nach Vereinigung. Und
wenn er nach Minuten oder Stunden des intensivsten Vorspieles in mich
eindrang, dann waren es vielleicht nur Sekunden oder es waren Jahrhunderte,
Beglückung und Terror, Lust und Schmerz, Himmel und Hölle zugleich.
Doch nun lag ich wach in der Dunkelheit und sehnte mich einfach nach einem
Mann, der wie ich die Nacht nicht allein verbringen wollte. Ich strich über
meinen nackten Körper, berührte meine Klitoris und sinnliche Schauer
durchzuckten meinen heißen Leib. Meine vollen Brüste
Hoben und senkten sich im Rhythmus meines lustvollen Atmens und ein leiser
Windzug strich durch das geöffnete Fenster über meinen Körper. Ich verließ
mein zerwühltes Lager und warf die durchgeschwitzten Laken zur Seite.
Langsam trat ich ans Fenster. Immer noch lag eine brütende Hitze über den
Dächern der Stadt und ich fühlte mich gefangen. Gefangen in einem
Alltagstrott, der meiner abenteuerlichen Seele nicht entsprach. Endlich traf ich eine Entscheidung. Nie mehr würde ich mich einfangen lassen von einem
uniformierten Leben der Sachlichkeit und Kühle. Mein Leben gehört der
Emotionalität und Spontanität. Mein Dasein ist viel zu kurz um mich in Trauer
und Selbstzweifel zu verlieren. Und ich bin eine Frau. Geboren um zu lieben
und geliebt zu werden. Geboren um einen Mann das höchste Glück zu schenken
und ihn doch und gerade dadurch zu beherrschen. Liebe braucht Hingabe und
Liebe ist Unterwerfung. Lust finden am Einswerden der Körper und
Unterwerfung des Verstandes unter die brutalen animalischen Triebe eines
wilden Körpers. Unterwerfung, frei von Selbstverleugnung und Selbstaufgabe,
Lustgewinn auf dem orgiastischen Höhepunkten der Zweisamkeit.
Eigentlich bin ich schon immer kurz entschlossen gewesen. Nun, da mein Ziel
klar vor mir lag, war ich es mehr denn je. Ich rief auf dem Flughafen an und
informierte mich über die aktuellen Last-Minute-Angebote. Nun, eine Kurzreise
zu den weißen Nächten nach Petersburg war noch frei, Abreise am Nachmittag
desselben Tages. Rußland! Unendliche Wälder, aufgeschlossene Menschen und
eine Ballettkunst, die mich schon immer begeistert hat. Spontan buchte ich die
Reise.
Und da saß ich nun. Bereit für ein neues Abenteuer und mit dem festen Willen,
mich einfach zu amüsieren. Natürlich hatte ich die Mitreisenden schon mehr
oder weniger taxiert. Was ich suchte, war ein netter, allein reisender Mann, der
meine Urlaubstage mit sexuellen Höhepunkten ausfüllen würde. Ich suchte nicht
nach einem neuen Partner fürs Leben. Was ich suchte war purer animalischer
Sex. Einfach ein Schwanz, der sich in meine Möse bohrte und meine Sinne
anfüllte mit dem Glanz der Lust und des Vergehens. Auch Frauen denken nicht
nur mit dem Kopf. Und doch hatte ich ein Problem. Der körperliche Akt allein
genügte mir nicht. Ich brauchte einen Partner mit Phantasie und dem
schrankenlosen Drang nach neuen Erfahrungen und neuen Reizen. Würde ich
den hier finden? Teilte er meine Begeisterung für experimentierfreudige Lust,
abseits von Pflichtübungen im Bett und Missionarsstellung. Ich wollte mich nicht
einfach nur hinlegen und die Beine breit machen. Wenn ich mich gab, dann mit
dem ganzen Körper, mit meinem ganzen Verlangen und mit jeder Spielart
meines Könnens. Ich liebe das zärtliche Geplauder des Liebesspieles und ich
liebe den Kampf vor dem Moment der Vereinigung. Ein Bett ist für mich ein
recht unerotischer Ort.
Dann sah ich ihn. Groß, breitschultrig und mit einer ausgeprägten kühnen Nase,
die zumindest nach dem Volksglauben versprach, daß sein Schwanz meinen
Ansprüchen durchaus gerecht werden konnte. Er musterte mich mit dunklen,
faszinierenden Augen, in deren Tiefe und Unergründlichkeit man versinken
konnte. Und in dem Moment entwickelte ich meine ganze Sinnlichkeit. Unsere
Blicke trafen sich. Da waren zwei Menschen, deren Körper nur noch eines
aussagten, mit alles verschlingenden Blicken: „Ich will dich und ich brauche
dich. Ich bin bereit für dich. Nimm mich und du wirst den Gipfel der höchsten
Lust erklimmen.“ Wir wußten, daß wir und dieser Tag füreinander geschaffen
waren. Das es Bestimmung war und wir uns hier und jetzt begegnen mußten. In
unseren Gedanken versank alles um uns herum. In unserer Vorstellung
vereinigten wir uns auf jede nur denkbare Art und weise und jeder von uns hatte
nur noch einen Gedanken: „Hoffentlich teilst du meine Vorstellungen.“
Ich bin nicht schön im klassischen Sinn, eigentlich nicht einmal attraktiv. Aber
wenn ich einen Mann will, dann entwickle ich eine schier ungeheuerliche
erotische Ausstrahlung und ich nutze diese ganz bewußt. Ich weiß, das eigentlich
auch er nur das eine will. Seine brennende Lust kühlen in dem Moment des
Eindringens in meinen Körper, frieden finden in der Hitze meiner
Umarmungen und das Leben aufsaugen aus der Tiefe meiner Lippen. Er setzte
sich neben mich und das Flugzeug hob ab. Kaum hatten wir Gelegenheit
gefunden uns vorzustellen. Er hieß Gert. Doch was bedeutete es schon. Namen
sind Schall und Rauch. Wir waren einfach ein Mann und eine Frau, die sich
lieben wollten. Nichts anderes zählte und nichts anderes würde für uns eine
Rolle spielen. Und wir mußten noch einige Stunden des Fluges ausharren. Sex
an außergewöhnlichen Orten begeistert mich durchaus, aber meine Lust
braucht Verborgenheit. Ich bin kein Exhibitionist. Ich teile meine Lust gern mit
anderen. Zumindest verbal. Aber Voyeure stören mich in meinen privatesten
Momenten doch sehr. So wurde unser Flug zum genußvollen Vorspiel, zum
Versprechen einer Nacht, die uns auf den Gipfel der Lust und des Verströmens
führen sollte. Zärtlich berührten sich unsere Hände und unsere Finger schlossen
sich fest umeinander.
Ich streichelte die Härchen auf seiner Haut, die sich wie elektrisiert aufrichteten.
An seiner straff sitzenden Hose sah ich, daß sich nicht nur seine Härchen
aufgerichtet hatten. Auch das Objekt meiner Begierde war zu durchaus
bemerkbarer Größe und Festigkeit angeschwollen. Er spielte versonnen mit
meinen langen, rotgoldenen Haaren und pustete zart über meinen Nacken
hinweg. Mein ganzer Körper überzog sich in lustvollen Schauern mit einer
Gänsehaut. Wir genossen den Flug, das Gefühl des Schweben über alle
Unbilden des Lebens hinweg und endlich fühlte ich mich frei. Wir waren über
den Wolken, und das nicht nur weil wir im Flugzeug saßen. Wir hätten dessen
nicht bedurft. Unter uns zogen weiße Wolkenfelder hinweg, die wie
ausgebreitete Zuckerwatteballen einen dichten Teppich bildeten. Eine rote
Abendsonne beleuchtete die Wolken wie eine geheimnisvolle Landschaft aus
Nebel und Lava, die uns magisch anzog. Versinken in diesem Glühen,
ausgelöscht werden im Grau der Zeit, für immer fliegen und doch irgendwann
ankommen.
In Petersburg wohnten wir in einem Hotel am finnischen Meerbusen. Aus
meinem Zimmer in einem der höchsten Stockwerke konnte ich weit über das
Meer sehen. Unten führten Treppen zu einer Anlegestelle mit Ruderbooten.
Von fern grüßten die Lichter von Peterhof. Peterhof, Stadt der Wasserspiele und
Stätte des klassischen Balletts in dieser Nacht. In meinen Gedanken vermeinte
ich Musik zu hören, die träumerischen Klänge aus „Schwanensee“. Wenn ich
meine Augen schloß, dann sah ich den traumhaften Park. Hörte die Musik einer
verborgenen Kapelle und vernahm den Klang meines rauschende erhitzten
Blutes, das meinen Körper scheinbar im Rhythmus der klassischen Klänge
durchströmte.
Inzwischen war Gert in mein Zimmer gekommen. Ich hatte meine
Reisekleidung abgelegt und trug nur einen dunkelgrünen Pareo, den ich über
meiner Brust verknotet hatte. Der weiche Stoff umschmeichelte meinen Körper
und meine langen roten Locken umflossen meine Schultern und meinen Rücken
wie ein Mantel aus Glanz und Sonnenlicht. Während ich versonnen nach
Peterhof blickte, hatte Gert sich leise entkleidet und trat an mich heran. Ich
spürte seinen steil aufgerichteten festen Schwanz an meinem Rücken, während
Gert zärtlich meine Haare umfaßte und meine nackten Schultern küßte. Seine
Küsse bedeckten jeden Millimeter meiner nackten Haut und ich berührte und
knetete zart und doch fest sein Gemächt, bis er voller Lust und Qual aufstöhnte.
Und auch ich wollte ihn endlich tief in mir spüren, ausgefüllt werden, von ihm.
Ich glaube er spürte mein Verlangen am Beben meines Körpers und an der
Steifen Festigkeit meiner Brustwarzen, die er sanft streichelte.
Plötzlich drehte er mich herum, riß mich an sich und er löste den Pareo, der
mich als letztes Kleidungsstück noch vor seinen wilden Blicken geschützt hatte.
Er warf mich zu Boden und sein Schwanz drang tief in meine feuchte
Liebesgrotte ein. Und ich war bereit für ihn. Ich beantwortete jede seiner
Bewegungen und spürte ihn tief in mir. Sein mächtiges Organ berührte Stellen
in meinem Körper, deren Erregbarkeit ich nie gekannt hatte. ich schrie voller
Lust und er flüsterte mir verlangende Worte zu. Meine Fingernägel bohrten sich
in seinen Rücken, ich umschlang ihn mit meinen festen Schenkeln und hielt in
tief in mir fest. Und als der Höhepunkt kam, war es ein Augenblick des reinsten
Glückes, der tiefsten Erlösung und es war die unauslöschliche Vereinigung
zweier Seelen, die sich auf ihrem Lebensweg begegnen mußten.

Einen Kommentar schreiben: